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10:27

Mit mehr PageSpeed die eigene Website optimieren

Ein optimierter PageSpeed, also die Ladezeit und generelle Seitengeschwindigkeit einer Webseite, stellt nicht nur die Besucher zufrieden, sondern wird auch von den Suchmaschinen positiv beim Ranking belohnt. Internetpräsenzen mit kurzen Ladezeiten erhalten dadurch automatisch mehr Traffic, wenn die Verbesserung des PageSpeeds als SEO-Maßnahme Früchte trägt. Moderne Tools können die zahlreichen Prozesse unterstützen und geben weiterhin wertvollen Input.

Gas geben mit PageSpeed Insights von Google

Das kostenlose PageSpeed Insights vom Suchmaschinenriesen Google gehört zu den mächtigsten Tools der Ladezeitenoptimierung: Das Werkzeug schlägt hier verschiedene sinnvolle Maßnahmen vor, die sich in Desktop und Mobile gliedern. Betreiber von Webseiten erhalten zahlreiche praktische Tipps, um auf allen Endgeräten – ob mobil oder stationär – die Nase vorn zu haben und ihren Nutzern ungetrübten Surfgenuss durch optimierte Ladezeiten zu ermöglichen. Das Google Tool ist kostenlos über die entsprechende Webseite oder per Browser-Add-On in Google Chrome und im Mozilla Firefox nutzbar.

Weitere populäre Hilfsmittel zur PageSpeed-Optimierung sind u.a.: YSlow, Sitespeed.io, Load Impact, Pingdom, Mobitest und WebPagetest.

Dauerhaft schnelle Ladezeiten

Dauerhaft schnelle Ladezeiten sind möglich

Für sehr erfahrene User bietet sich außerdem die Verwendung des Tools Phantomas an.

Dauerhaft kurze Ladezeiten – wie funktioniert das?

Die Geschwindigkeit der Webseiten hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, jede Änderung an der Webseite kann daher zum neuen Bremsfaktor werden. Neue Plugins, Scripts oder durchgeführte Serververänderungen verwandeln die vormalig optimierte Internetpräsenz gerne zurück zur lahmenden Webseite. Darum ist nach jedem Eingriff erneut eine Prüfung der Site Performance angeraten. Um möglichst kurze Ladezeiten zu erreichen, haben sich folgende – zum Teil wiederholungsbedürftige – Maßnahmen als sehr sinnvoll erwiesen:

  • Benutzung von Caching-Methoden!
  • Die Vermeidung von Cookies – wo möglich!
  • Die zügige Beseitigung von 404-Fehlern und die generelle Vermeidung von Weiterleitungen!
  • Die Reduzierung der http-Requests auf ein Minimum und das Nachladen von Inhalten via AJAX!
  • Anstatt Grafiken und Buttons besser CSS3 nutzen! Statt Icons können diese auch mit bestimmten Fonts nachgebaut werden!
  • Komprimierung von CSS und JavaScript Code sowie Integration via Subdomain oder CDN! Auch der HTML-Code sollte möglichst optimiert werden!
  • Regelmäßige Datenbank-Wartung!
  • Verzicht auf Inline-Frames sowie vorgefertigter Social Sharing Widgets von Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken!
  • Mobile First – das bringt zusätzlichen Speed!

Besonders die auf der Webseite integrierten Bilder wirken sich signifikant auf den PageSpeed aus. Wer sichergehen möchte, dass diese nicht zum Ladehemmer werden, sollte folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Verwendung von responsive Images!
  • Penible Komprimierung aller Bilder und Entfernung der Meta-Tags!
  • Sowohl die Bildgröße als auch die Dateiformate sollten genau passend gewählt werden. Ein nachträgliches
  • Verkleinern via CSS kostet wertvolle ms!
  • Image-Sprites reduzieren automatisch die http-Requests!

Sicher ist diese Liste durchaus erweiterungsfähig, denn es gibt immer wieder neue technische Entwicklungen und lohnenswerte Geheimtipps. Doch bis dahin ist es hilfreich, erst einmal einen Speed-Test durchzuführen und die vorhandene Liste abzuarbeiten.

Google zufrieden – Nutzer glücklich

Eine Speed-optimierte Webseite kommt den Ansprüchen der modernen User entgegen, da langes Warten im Internet absolut «out» ist. Für die Nutzer zählen hauptsächlich die schnelle Informationsbeschaffung und der zügige Einkauf; müssen die potenziellen Kunden warten, klicken sie sich vielleicht vorzeitig wieder weg. Da auch Google seine Anwender zufrieden stellen möchte, leitet die Suchmaschine bevorzugt auf schnelle Webseiten weiter. Ist Google mit dem PageSpeed also zufrieden, sind es wahrscheinlich auch die Nutzer.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl