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10:35

Tipps für Mobile Kampagnen in AdWords

Der Trend zum mobilen Endgerät hält weiterhin an während stationäre Geräte eher an Bedeutung verlieren: Laut Statista riefen im Jahre 2014 bereits 69 % der Internetnutzer das World Wide Web mobil auf – je jünger die Zielgruppe, desto höher fällt dieser Prozentsatz aus. Die Marketing-Strategen der Unternehmen reagieren darauf, indem sie ihre Werbemaßnahmen entsprechend ausrichten – ganz nach dem Motto: Mobile First!

Die mobile Werbung auf Google AdWords optimieren

Seit dem Jahre 2013 bietet Google AdWords keine ausschließlich auf mobile Endgeräte ausgerichteten Kampagnen mehr an, doch die erweiterten Kampagnen für Desktop / Tablet lassen sich auch für Smartphones aussteuern. Dieser Artikel enthält daher einige wertvolle Tipps zur Optimierung von mobilen AdWords Marketing-Maßnahmen.

Anteil von mobilen Zugriffen ermitteln

Über Google Analytics kann problemlos analysiert werden, wie häufig die Webseite mobil frequentiert wird. Dafür reicht es, wenn die Seitenaufrufe, Besuche und Absprungraten nach den Endgeräten segmentiert werden. Im Anschluss sollte der aktuelle Traffic in Google Adwords ausgewertet werden, indem die Kampagnen / Anzeigengruppen und Keyword-Berichte aufgerufen und «Segment à Geräte» ausgewählt wird. Die nun folgenden Reporte lassen beispielsweise erkennen, in welchem Verhältnis die Konversionsraten im Smartphone-Bereich zu denen im Desktop-Segment stehen.

Mobile Besucher in Google Analytics

Mit Google Analytics kann man ganz einfach den Anteil an mobilen Besuchern erfassen

Gebotsanpassung durchführen

Entsprechend der neuen Erkenntnisse sollten die Anzeigengebote im Smartphone-Bereich angepasst werden. Unter «Kampagneneinstellungen» kann dafür der Menüpunkt «Geräte» und dann «Gebotsanpassungen» aufgerufen werden.

Hier sollte nun in Abhängigkeit der Performance ein Prozentsatz zwischen -100 und +300 Prozent eingetragen werden. Um diesen Hebesatz wird nun das Gebot für Smartphone-Anzeigen gesenkt bzw. erhöht. Alternativ kann auch die folgende Formel genutzt werden:

(Wert je Klick mobil) / (Wert je Klick Desktop u. Tablet) – 1 und Multiplikation des Ergebnisses mit 100.

Eine entsprechende Gebotsanpassung sollte spätestens alle drei Monate erneut durchgeführt werden, um auf Veränderungen flexibel reagieren zu können.

Anzeigen für mobile Endgeräte optimieren

Unter «Anzeigen» und dem Button «Segment, Endgerät» sollten nun alle Anzeigen, die im Smartphone-Bereich bessere Leistungsdaten aufweisen, mit einem Häkchen bei «Mobil» für eine bevorzugte Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden.

Anzeigenerweiterungen aktivieren

So trackt man Anrufe

Selbst Anrufe lassen sich mit den richtigen Tools tracken

Die beliebteste Anzeigenerweiterung «Sitelinks» auf der Anzeigengruppen-Ebene sollte dann aktiviert werden, wenn die Webseite aus mehreren Teilbereichen besteht, die gezielt für Smartphone-User verlinkt werden sollen.

Zu jedem der Verlinkungen empfiehlt es sich einen prägnanten Kurztext zu verfassen, der idealerweise direkt auf die Bedürfnisse der Smartphone-Surfer eingeht – beispielsweise «ebooks to go» oder «unterwegs Musik hören». Standort- oder Anruferweiterungen machen dann Sinn, wenn das Unternehmen lokal arbeitet oder vermehrt telefonisch Abschlüsse schließt – beispielsweise für Tischreservierungen eines Restaurants.

Anrufe und App Downloads tracken

Google Analytics bietet eine schöne Ergänzung zum AdWords Conversion Tracking: Unter der Rubrik «Tool > Conversions» kann eine Anleitung gefunden werden, wie Anrufe und App Downloads effektiv getracked werden können. Insbesondere fürs das wirkungsvolle Optimieren auf «Cost per Action» (CPA) sollten alle Conversion Möglichkeiten erfasst werden.

Google Shopping Anzeigen für Smartphones

Die weiter oben genannten Gebotsanpassungen sollten entsprechend auch für Google Shopping Kampagnen durchgeführt werden, die inzwischen immer häufiger auch auf dem Smartphone-Display erscheinen. Dazu muss im Produktdaten-Feed die Mobile-URL ordnungsgemäß hinterlegt werden.

Relevant ist außerdem die Entwicklung von zielgerichteten Landing-Pages und deren Gestaltung. Viele nützliche Tipps zur Darstellung, der für mobile Nutzung optimierten Webseiten, kann auch bei Google Developers gefunden werden; als Alternative überzeugt durchaus auch das praktische Tool «unbounce».

Entsprechende Optimierungen der mobilen Google AdWords Kampagnen erzielen die bestmöglichen Ergebnisse aus den einzelnen Marketing-Maßnahmen. Durch eine konstante Analyse sowie Überarbeitung der geschalteten Anzeigen kann so der Marketing-Erfolg der mobilen Kampagnen maximiert werden.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl