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June 02 2015

10:35

Tipps für Mobile Kampagnen in AdWords

Der Trend zum mobilen Endgerät hält weiterhin an während stationäre Geräte eher an Bedeutung verlieren: Laut Statista riefen im Jahre 2014 bereits 69 % der Internetnutzer das World Wide Web mobil auf – je jünger die Zielgruppe, desto höher fällt dieser Prozentsatz aus. Die Marketing-Strategen der Unternehmen reagieren darauf, indem sie ihre Werbemaßnahmen entsprechend ausrichten – ganz nach dem Motto: Mobile First!

Die mobile Werbung auf Google AdWords optimieren

Seit dem Jahre 2013 bietet Google AdWords keine ausschließlich auf mobile Endgeräte ausgerichteten Kampagnen mehr an, doch die erweiterten Kampagnen für Desktop / Tablet lassen sich auch für Smartphones aussteuern. Dieser Artikel enthält daher einige wertvolle Tipps zur Optimierung von mobilen AdWords Marketing-Maßnahmen.

Anteil von mobilen Zugriffen ermitteln

Über Google Analytics kann problemlos analysiert werden, wie häufig die Webseite mobil frequentiert wird. Dafür reicht es, wenn die Seitenaufrufe, Besuche und Absprungraten nach den Endgeräten segmentiert werden. Im Anschluss sollte der aktuelle Traffic in Google Adwords ausgewertet werden, indem die Kampagnen / Anzeigengruppen und Keyword-Berichte aufgerufen und «Segment à Geräte» ausgewählt wird. Die nun folgenden Reporte lassen beispielsweise erkennen, in welchem Verhältnis die Konversionsraten im Smartphone-Bereich zu denen im Desktop-Segment stehen.

Mobile Besucher in Google Analytics

Mit Google Analytics kann man ganz einfach den Anteil an mobilen Besuchern erfassen

Gebotsanpassung durchführen

Entsprechend der neuen Erkenntnisse sollten die Anzeigengebote im Smartphone-Bereich angepasst werden. Unter «Kampagneneinstellungen» kann dafür der Menüpunkt «Geräte» und dann «Gebotsanpassungen» aufgerufen werden.

Hier sollte nun in Abhängigkeit der Performance ein Prozentsatz zwischen -100 und +300 Prozent eingetragen werden. Um diesen Hebesatz wird nun das Gebot für Smartphone-Anzeigen gesenkt bzw. erhöht. Alternativ kann auch die folgende Formel genutzt werden:

(Wert je Klick mobil) / (Wert je Klick Desktop u. Tablet) – 1 und Multiplikation des Ergebnisses mit 100.

Eine entsprechende Gebotsanpassung sollte spätestens alle drei Monate erneut durchgeführt werden, um auf Veränderungen flexibel reagieren zu können.

Anzeigen für mobile Endgeräte optimieren

Unter «Anzeigen» und dem Button «Segment, Endgerät» sollten nun alle Anzeigen, die im Smartphone-Bereich bessere Leistungsdaten aufweisen, mit einem Häkchen bei «Mobil» für eine bevorzugte Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden.

Anzeigenerweiterungen aktivieren

So trackt man Anrufe

Selbst Anrufe lassen sich mit den richtigen Tools tracken

Die beliebteste Anzeigenerweiterung «Sitelinks» auf der Anzeigengruppen-Ebene sollte dann aktiviert werden, wenn die Webseite aus mehreren Teilbereichen besteht, die gezielt für Smartphone-User verlinkt werden sollen.

Zu jedem der Verlinkungen empfiehlt es sich einen prägnanten Kurztext zu verfassen, der idealerweise direkt auf die Bedürfnisse der Smartphone-Surfer eingeht – beispielsweise «ebooks to go» oder «unterwegs Musik hören». Standort- oder Anruferweiterungen machen dann Sinn, wenn das Unternehmen lokal arbeitet oder vermehrt telefonisch Abschlüsse schließt – beispielsweise für Tischreservierungen eines Restaurants.

Anrufe und App Downloads tracken

Google Analytics bietet eine schöne Ergänzung zum AdWords Conversion Tracking: Unter der Rubrik «Tool > Conversions» kann eine Anleitung gefunden werden, wie Anrufe und App Downloads effektiv getracked werden können. Insbesondere fürs das wirkungsvolle Optimieren auf «Cost per Action» (CPA) sollten alle Conversion Möglichkeiten erfasst werden.

Google Shopping Anzeigen für Smartphones

Die weiter oben genannten Gebotsanpassungen sollten entsprechend auch für Google Shopping Kampagnen durchgeführt werden, die inzwischen immer häufiger auch auf dem Smartphone-Display erscheinen. Dazu muss im Produktdaten-Feed die Mobile-URL ordnungsgemäß hinterlegt werden.

Relevant ist außerdem die Entwicklung von zielgerichteten Landing-Pages und deren Gestaltung. Viele nützliche Tipps zur Darstellung, der für mobile Nutzung optimierten Webseiten, kann auch bei Google Developers gefunden werden; als Alternative überzeugt durchaus auch das praktische Tool «unbounce».

Entsprechende Optimierungen der mobilen Google AdWords Kampagnen erzielen die bestmöglichen Ergebnisse aus den einzelnen Marketing-Maßnahmen. Durch eine konstante Analyse sowie Überarbeitung der geschalteten Anzeigen kann so der Marketing-Erfolg der mobilen Kampagnen maximiert werden.

10:27

Mit mehr PageSpeed die eigene Website optimieren

Ein optimierter PageSpeed, also die Ladezeit und generelle Seitengeschwindigkeit einer Webseite, stellt nicht nur die Besucher zufrieden, sondern wird auch von den Suchmaschinen positiv beim Ranking belohnt. Internetpräsenzen mit kurzen Ladezeiten erhalten dadurch automatisch mehr Traffic, wenn die Verbesserung des PageSpeeds als SEO-Maßnahme Früchte trägt. Moderne Tools können die zahlreichen Prozesse unterstützen und geben weiterhin wertvollen Input.

Gas geben mit PageSpeed Insights von Google

Das kostenlose PageSpeed Insights vom Suchmaschinenriesen Google gehört zu den mächtigsten Tools der Ladezeitenoptimierung: Das Werkzeug schlägt hier verschiedene sinnvolle Maßnahmen vor, die sich in Desktop und Mobile gliedern. Betreiber von Webseiten erhalten zahlreiche praktische Tipps, um auf allen Endgeräten – ob mobil oder stationär – die Nase vorn zu haben und ihren Nutzern ungetrübten Surfgenuss durch optimierte Ladezeiten zu ermöglichen. Das Google Tool ist kostenlos über die entsprechende Webseite oder per Browser-Add-On in Google Chrome und im Mozilla Firefox nutzbar.

Weitere populäre Hilfsmittel zur PageSpeed-Optimierung sind u.a.: YSlow, Sitespeed.io, Load Impact, Pingdom, Mobitest und WebPagetest.

Dauerhaft schnelle Ladezeiten

Dauerhaft schnelle Ladezeiten sind möglich

Für sehr erfahrene User bietet sich außerdem die Verwendung des Tools Phantomas an.

Dauerhaft kurze Ladezeiten – wie funktioniert das?

Die Geschwindigkeit der Webseiten hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, jede Änderung an der Webseite kann daher zum neuen Bremsfaktor werden. Neue Plugins, Scripts oder durchgeführte Serververänderungen verwandeln die vormalig optimierte Internetpräsenz gerne zurück zur lahmenden Webseite. Darum ist nach jedem Eingriff erneut eine Prüfung der Site Performance angeraten. Um möglichst kurze Ladezeiten zu erreichen, haben sich folgende – zum Teil wiederholungsbedürftige – Maßnahmen als sehr sinnvoll erwiesen:

  • Benutzung von Caching-Methoden!
  • Die Vermeidung von Cookies – wo möglich!
  • Die zügige Beseitigung von 404-Fehlern und die generelle Vermeidung von Weiterleitungen!
  • Die Reduzierung der http-Requests auf ein Minimum und das Nachladen von Inhalten via AJAX!
  • Anstatt Grafiken und Buttons besser CSS3 nutzen! Statt Icons können diese auch mit bestimmten Fonts nachgebaut werden!
  • Komprimierung von CSS und JavaScript Code sowie Integration via Subdomain oder CDN! Auch der HTML-Code sollte möglichst optimiert werden!
  • Regelmäßige Datenbank-Wartung!
  • Verzicht auf Inline-Frames sowie vorgefertigter Social Sharing Widgets von Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken!
  • Mobile First – das bringt zusätzlichen Speed!

Besonders die auf der Webseite integrierten Bilder wirken sich signifikant auf den PageSpeed aus. Wer sichergehen möchte, dass diese nicht zum Ladehemmer werden, sollte folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Verwendung von responsive Images!
  • Penible Komprimierung aller Bilder und Entfernung der Meta-Tags!
  • Sowohl die Bildgröße als auch die Dateiformate sollten genau passend gewählt werden. Ein nachträgliches
  • Verkleinern via CSS kostet wertvolle ms!
  • Image-Sprites reduzieren automatisch die http-Requests!

Sicher ist diese Liste durchaus erweiterungsfähig, denn es gibt immer wieder neue technische Entwicklungen und lohnenswerte Geheimtipps. Doch bis dahin ist es hilfreich, erst einmal einen Speed-Test durchzuführen und die vorhandene Liste abzuarbeiten.

Google zufrieden – Nutzer glücklich

Eine Speed-optimierte Webseite kommt den Ansprüchen der modernen User entgegen, da langes Warten im Internet absolut «out» ist. Für die Nutzer zählen hauptsächlich die schnelle Informationsbeschaffung und der zügige Einkauf; müssen die potenziellen Kunden warten, klicken sie sich vielleicht vorzeitig wieder weg. Da auch Google seine Anwender zufrieden stellen möchte, leitet die Suchmaschine bevorzugt auf schnelle Webseiten weiter. Ist Google mit dem PageSpeed also zufrieden, sind es wahrscheinlich auch die Nutzer.

10:20

Social Media Ziele für Unternehmen

Die öffentliche Kommunikation der meisten Unternehmen verschiebt sich immer weiter in den Online Bereich; im Fokus stehen dabei vermehrt die sozialen Medien. Hier läuft immer öfter die Interaktion mit den Stakeholdern ab, die sich beispielsweise aus Mitarbeitern, potenziellen Job-Anwärtern und dem potenziellen Kundenstamm zusammensetzen. Mit der Ausrichtung auf Social Media folgen die Unternehmen dem allgemeinen gesellschaftlichen Trend. Um den Erfolg der Marketing-Aktivitäten zu quantifizieren, sind feste Ziele in der Social Media Strategie jedoch unabdingbar.

Zielsetzung für Social Media PR & Marketing

Konkret definierte Ziele ähneln dem Bull’s Eye einer Dartscheibe:

Sie sind exakt begrenzt durch unmissverständliche Formulierungen.

Wer mit seinem Pfeil nicht die Mitte trifft, erkennt schnell, in welche Richtung er seinen Wurf korrigieren muss. Allerdings ist im Social Media Marketing auch die Korrektur des gesteckten Zieles möglich, wenn dieses sich als zu niedrig oder zu hoch gesteckt erweist.

Ziele soll man genau definieren

Nur genau definierte Ziele lassen sich auch erreichen

Die in den sozialen Medien aktiven Abteilungen eines Unternehmens müssen sich außerdem miteinander austauschen, um ihre jeweiligen Ziele zu differenzieren und Synergien zu bilden. Die Grundlage jeder Zielsetzung besteht dann allerdings in einer exakten Definition der Zielgruppe. Daran orientieren sich die Auswahl der zu nutzenden Netzwerke sowie die eigentliche Strategieentwicklung.

Der aus dem Projektmanagement entliehene SMART-Ansatz arbeitet ausschließlich mit exakt zu messenden Zielvorgaben, wie zum Beispiel einer innerhalb einer bestimmten Frist zu erreichenden Followerzahl, und ist damit auch auf das Social Media Marketing übertragbar. Qualitativ ausgerichtete Ziele wie beispielsweise die Brand Awareness sind hingegen nur schwer messbar.

Möglichkeiten zur Zielkontrolle

Der Zieldefinition folgt irgendwann auch die unvermeidliche Zielkontrolle, vorzugsweise nach Verstreichen eines vorab definierten Zeitraums. Die «Social Media Scorecard» hilft dabei, die Statistiken der sozialen Netzwerke auszuwerten und mit einem Punktesystem zu bemessen. Dabei wird ähnlich wie bei der Balanced Scorecard eine Tabelle angelegt, die folgende Punkte enthält:

  • die Kontrollgröße (was genau wird gemessen?)
  • die Gewichtung (legt die Relevanz der Kontrollgröße im Zusammenhang fest)
  • den Wert (die im festgelegten Zeitraum erhobenen Daten)
  • die Summe (das Produkt von Gewichtung und Wert)
  • den Zielwert (festgelegtes Ziel; Frage: Stimmt der Zielwert mit der ermittelten Summe überein?)
  • die Beschreibung

Alternativ zu dieser Erfolgskontrolle können auch weitere KPIs ermittelt werden:

«Return of Engagement» bezeichnet den Grad der Zielgruppen-Interaktion mit den Beiträgen des Unternehmens. Der Begriff ist eine Adaption des aus der Betriebswirtschaftslehre bekannten «Return of Investment» (ROI). Anhand der Beteiligungsquote und des gewonnenen Vertrauens im «Return of Trust» lässt sich in etwa bemessen, wie lohnenswert der aktuelle Social Media Einsatz zur Vertrauensgenerierung innerhalb der Zielgruppe ist. Der «Social Media Reputation Score» wartet sogar mit einer exakt zu berechnenden Punktzahl auf, die sich mit den Werten anderer Marken vergleichen lässt.

Online-Tools zur Strategiebewertung

Neben den Statistiken der einzelnen sozialen Netzwerke selbst, bieten sich andere Online-Tools auch dazu an, eine vom Unternehmen umgesetzte Strategie nachträglich zu bewerten. Google Analytics stellt beispielsweise eine gute Möglichkeit dar, um nicht nur den Traffic der firmeneigenen Homepage zu messen, sondern auch herauszufinden, wie viele Besucher in einem festgelegten Kampagnen-Zeitraum aus den sozialen Medien stammen. Die Conversions hingegen lassen sich dann daran messen, wie häufig eine bestimmte Seite («Danke für Ihren Einkauf» oder «Vielen Dank für Ihre Anfrage») aufgerufen wurden.

Der Klout Score gibt den Online-Einfluss einer Person oder einer Marke in festen Zahlenwerten wieder, der Höchstwert liegt hier bei 100 Punkten. Der vollautomatische Dienst kann sehr hilfreich sein, wenn es um die Bemessung des Bekanntheitsgrades des eigenen Unternehmens oder einer bestimmten Marke geht.

Jetzt heißt es also: Ziel anvisieren – und den Pfeil ins Bull`s Eye werfen! Keine Sorge: sollte der erste Wurf nicht sitzen, haben Sie immer noch ein paar weitere Pfeile in der Hinterhand.

10:07

Duplicate Content – Ursachen und Gegenmaßnahmen

Duplicate Content als Begrifflichkeit wird immer wieder ins Gespräch gebracht, wenn es sich um negative Faktoren des Google Rankings oder SEO allgemein dreht. Wie stark die mehrfach im Netz vorhandenen Inhalte die Webseitenbewertungen der Top-Suchmaschine beeinflussen, bleibt unter Experten strittig; doch eine Erkenntnis ist gesichert: Google hält doppelte Inhalte aus den Suchergebnisseiten (SERPs) heraus.

So definiert sich Duplicate Content

Die bekannte Suchmaschine setzt sich zum Ziel, dem User ausschließlich einzigartige, relevante Inhalte zu präsentieren, um diesen auch zufriedenzustellen. Texte mit gleichem oder sehr ähnlichem Wortlaut, aber auch kopierte Textpassagen, würden die SERPs u.U. verstopfen und führen deswegen dazu, dass die entsprechenden doppelten Suchergebnisse ausgeblendet werden. Welcher Text es in die Ergebnisliste schafft, ist dabei Googles Entscheidung. Formal unterschieden wird zwischen externem Duplicate Content auf verschiedenen Domains und internem Duplicate Content auf derselben Domain.

So entstehen die doppelten Inhalte

Interner Duplicate Content entsteht zumeist nicht durch eigenhändig durchgeführte Textkopien des Seitenbetreibers, sondern basiert oftmals auf technischen Ursachen.

Wenn eine Domain beispielsweise mit und ohne dem vorgestellten www abrufbar oder unter https und http zugleich erreichbar ist, so bewertet Google dies bereits als Duplicate Content. Auch beim Umzug einer Homepage mitsamt der bereits vorhandenen Inhalte auf einen anderen Server, bleiben die alten Inhalte oft eine Weile im Index der Suchmaschine bestehen, weswegen die neue Webseite für eine Weile als doppelter Inhalt eingestuft wird.

Duplicate Content entsteht bei einem Website Umzug

Beim Umzug einer Webseite entsteht häufig Duplicate Content

Vor allem aber auch bei Produktbeschreibungen besteht leicht die Gefahr, den schnellen Weg des Kopierens zu gehen – auch wenn es nur die Meta-Tags Title und Description sind. Kleine Veränderungen des Wortlauts genügen nicht, um den Duplicate Content Makel zu entfernen; nur individuelle Formulierungen nutzen hier wirklich.

Auch mehrere Sprachversionen derselben Seite können das Ranking unter Umständen durch doppelte Inhalte beeinflussen. Diesem Problem begegnet der Administrator, indem er Google die geografische Ausrichtung jeder Lokalisierung mitteilt.

Beispiel:

<link rel=”alternate” hreflang=”de-AT” href=”http://www.ihreseite.com” />
<link rel=”alternate” hreflang=”en-GB” href=”http://www.ihreseite.at” />

Wer auf mehreren Domains denselben Content präsentiert, sollte grundsätzlich genaue Quellenangaben und Verlinkungen hinzufügen, um die Originalseite in den Suchergebnissen präsent zu halten.

Duplicate Content zielgerichtet finden

Der einfachste Weg, um Duplicate Content aufzuspüren, führt über den Suchriesen selbst. Kopieren Sie einen Ausschnitt des fraglichen Textes umgeben von Anführungszeichen in das Eingabefeld der Suchmaschine und überlassen Sie einfach Google den Job. Falls diese nun meldet, dass einige Einträge aufgrund von Ähnlichkeiten mit den gefundenen Treffern ausgeblendet werden, können Sie die Suche wiederholen und dann die vorher verborgenen Einträge detailliert betrachten sowie prüfen. Zwei kostenlose Tools stehen ebenfalls bereit, um die doppelten Inhalte aufzuspüren: «Screaming Frog» und «Siteliner» grasen als Crawler eine Webseite ab und zeigen die mehrfach vorhandenen Inhalte nach gewünschter Sortierung an.

So vermeiden Sie Duplicate Content

Um die doppelten Inhalte zu vermeiden, sollten Sie stets Redirects korrekt setzen. Leiten Sie so Ihre www-Domain auf die Domain ohne vorangehendem www um – und dasselbe auch noch mal für die http bzw. https Varianten. Dies geschieht per Eintrag in die .htaccess-Datei im Root Verzeichnis Ihres Servers.

Beispiel für www-Redirect:

RewriteEngine on RewriteCond %{HTTP_HOST} ^ihrewebseite.at RewriteRule ^(.*)$ http://www.ihrewebseite.at$1 [R=301,L]

Ähnlich arbeiten auch dauerhafte, serverseitige 301 Redirects, die insbesondere für einen Seitenumzug genutzt werden, denn bei Benutzung eines 301ers bleibt das Ranking bestehen. Bevor die Weiterleitung aktiv ist, sollte die neue Domain jedoch mit der «noindex» Meta Angabe vor Google verborgen werden.

Benötigen Sie doppelte Inhalte, so können Sie mittels Canonical Tags der Suchmaschine mitteilen, welche Seite bevorzugt werden soll.

Beispiel:

<head> <link rel=”canonical” href=”http://www.ihrewebseite.at/seitenname/”/> </head>

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Kopieren Sie nie blind die Inhalte anderer Webseiten, auch keine einzelnen Textpassagen! Lassen Sie sich von Quellentexten inspirieren, aber fertigen Sie stets ganz neue, eigene Inhalte an. Wenn Sie die entsprechenden Optimierungstipps beachten, vermeiden Sie Duplicate Content und damit eine Auswirkung auf Ihre Sichtbarkeit in den SERPs.

09:35

Wie misst man Social Media?

Der Erfolg der Social Media Aktivitäten misst sich nicht ausschließlich an den Followerzahlen, auch wenn dies die offensichtlichste Messlatte zu sein scheint. Die Zielvorgabe, möglichst viele Fans zu generieren, sollte zumindest nicht allein dastehen. Denn nicht alle Fans und Follower sind tatsächlich Teil der eigentlichen Zielgruppe. Dieser Artikel beleuchtet nun einige Kennzahlen zur Messbarkeit von Social Media Aktivität und unterstützt bei der Erstellung von aussagekräftigen KPIs.

Die Follower-Anzahl

Die spannendsten Inhalte sind natürlich nichts wert, wenn es kein interessiertes Publikum dafür gibt. Follower– und Fan-Zahlen lassen sich außerdem wunderbar messen sowie miteinander vergleichen, da sie offensichtlich von jedem unkompliziert abgelesen werden können.

Doch vergleichbar mit dem Verteilen von Flyern an alle Haushalte eines Stadtteils, wird sich nicht automatisch jeder Empfänger auch mit dem drauf gedruckten Text auseinandersetzen. Im schlimmsten Falle landen alle Werbemittel direkt ungelesen im Papierkorb. Genauso verhält es sich mit digitalem Content:

Nur weil viele Empfänger adressiert werden, bedeutet das noch lange nicht, dass die Botschaft auch bei diesen ankommt.

Der Streuverlust wird oft unterschätzt

Dein reine Anzahl an Followern ansicht bedeutet überhaupt nicht – der Streuverlust kann dennoch riesig sein

Reichweitenrelevanz

Die Social Networks bieten zur Auswertung der Beiträge praktische vergleichsfähige Statistiken an, in denen die Reichweite eine relevante Vergleichsgröße darstellt. An diesem Wert lässt sich problemlos erkennen, wie häufig eine Botschaft angezeigt wurde.

Angezeigt – aber wohlgemerkt nicht unbedingt gelesen und beachtet!

Viele Inhalte werden im Zuge der Datenschwemme einfach beiseite gescrollt und gar nicht verarbeitet, auch wenn die erhöhte Sichtbarkeit teuer erkauft wurde. Das hilft dem Werbetreibenden nicht viel weiter, obwohl diese Kennziffer schon relevanter ist als die Follower-Anzahl.

Interaktionsraten

Wenn die Empfänger der Botschaften den Inhalt liken, teilen oder auch kommentieren, wird erkannt, dass die Beiträge auch wirklich gelesen und sich tatsächlich mit diesen aktiv auseinandergesetzt wurde; es handelt sich demnach um die gesicherte Reichweite.

Die puren Zahlen sagen in diesem Bereich allerdings nicht aus, ob die Botschaften positiv aufgenommen werden. Vielleicht werden die Inhalte derzeit auch fleißig geteilt und kommentiert, weil gerade ein Shitstorm gegen das Unternehmen in Fahrt kommt. Ganz nebenbei gibt es auch noch diejenigen Empfänger der Botschaft, die sich zwar mit dem Inhalt beschäftigen und damit erfolgreich adressiert wurden, die aber keine soziale Interaktion mit diesen Inhalten beginnen.

Traffic ist gleich Erfolg – oder?

Der Traffic aus den sozialen Netzwerken heraus auf die Zielseite ist gesondert messbar und stellt diejenigen Fans dar, die durch Betrachtung des Social Media Beitrages zielgerichtet auf die zu verlinkenden Inhalte gekommen sind.

Bei der differenzierten Betrachtung dieser Zahlen kommt es ganz darauf an, zu hinterfragen, was die Besucher eigentlich genau auf der Webseite erwarten und warum der Klick zu Stande kam. Wird beispielsweise mit falschen Versprechungen Traffic generiert oder es sind keine thematisch passenden Informationen zu finden, so verpufft der Besucherstrom schnell ins Leere.

Traffic und Erfolg sind nicht unbedingt das Gleiche

Traffic sollte man nicht unbedingt mit Erfolg gleichsetzen

Wirklich erfolgreiche Postings generieren Leads, das heißt, sie converten einfache Follower über das Erreichen eines vorab definierten Marketingziels. Dies können beispielsweise erfolgreiche Verkäufe sein – in diesem Zusammenhang spricht man auch von Sales – oder eine Eintragung in den Newsletter. Leads sind jedoch häufig nur bedingt online registrierbar, denn manch ein Interessent greift einfach nach alter Manier zum Telefon oder besucht direkt ein Ladenlokal.

Social Media kritisch messen

Dies alles bedeutet nicht, dass sämtliche Kennzahlen grundsätzlich sinn- und zwecklos sind, jedoch müssen diese einfach kritisch betrachtet und im Zusammenhang gedeutet werden, um echte Informationen sowie KPIs daraus zu entwickeln. Wer seine per Social Marketing generierten Sales eindeutig messen kann, hat beispielsweise einen schönen KPI in der Hand, doch das ist nicht immer möglich.

Bei veränderter Strategie verschiedene Vergleichszeiträume nebeneinanderzustellen, kann daher eine alternative Erfolgskontrolle sein. Doch dies sollte nicht dazu führen, jedem beliebigen Trend hinterherzulaufen: Nachhaltige Qualitätswirtschaft zahlt sich vor allem im Online Marketing langfristig aus!

09:28

Content Marketing mit HootSuite – Produktiv, Einfach, Smart

Hootsuite ist bereits seit Langem ein effektives Werkzeug zur optimierten Betreuung von Social Media Kanälen. Das clevere Tool verkürzt mit seiner neuen «Content Suggestion»-Funktion nun auch den Rechercheprozess im Content Marketing, sodass damit der zeitaufwendige Prozess der Redaktionsplanung beschleunigt werden kann. Wie Hootsuite in der Enterprise-Version Unternehmen effektiv unterstützt und was die neue Funktionalität so kann, erklärt dieser Artikel.

Social Media Kanäle und Webseiten effektiv mit Inhalten füttern

Die sozialen Medien leben von interessanten, witzigen, aktuellen und spannenden Inhalten, die die Leser anziehen, binden und zum Interagieren mittels Likes, Shares sowie Retweets animieren sollen. Ein Unternehmen, das im Social Media Bereich erfolgreich ist, liefert ständig frischen Online Content, der zur Zielgruppe und den angebotenen Produkten sowie der Unternehmenskultur passt.

Im Fokus des Marketings stehen dabei insbesondere:

  • der Reputationsgewinn der Marke,
  • die Reichweitenerhöhung sowie
  • die Förderung der direkten Kommunikation mit Kunden, Meinungsmachern und Geschäftspartnern

Dass dies alles einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt, steht außer Frage. Daher gilt es insbesondere das zeitliche Engagement effektiv auf ein Minimum zu reduzieren und möglichst viele Prozesse zu automatisieren.

Mit dem Social Media Management Tool HootSuite hält die Automatisierung nun auch im Content Marketing verstärkt Einzug; stundenlange Recherchearbeiten können mit der neu hinzugekommenen Funktion «Content Suggestion» verkürzt werden. Beim Einsatz von «Content Suggestion» bieten die neu eingerichteten HootSuite Labs in einem automatisierten Prozess passende Inhalte im Internet, basierend auf einigen vom Nutzer eingetragenen Schlagwörtern und den zuvor veröffentlichten Inhalten via Twitter. Als Ergebnis werden einige Vorschläge für thematisch passenden Content zurückgeliefert.

Recherchen werden beschleunigt

Stundenlange Recherchen gehören der Vergangenheit an

Im Anschluss erfolgen die Sichtung der vorgeschlagenen Inhalte und die Übertragung passender Ideen in den Redaktionsplan. Derzeit ortet HootSuite jedoch nur englischsprachige Inhalte, die anschließend für eine Publikation weiter bearbeitet werden müssen. Ein entsprechend übersetzter Teaser ist dafür das Mindeste, denn er weckt die Neugier der deutschsprachigen Fans und sollte daher passgenau formuliert sowie angepasst werden.

Gleichzeitig sollte abgewogen werden, ob die entsprechenden Inhalte nicht selbständig lokalisiert werden, um einen größeren Erfolg zu erzielen. Auf diese Art und Weise erfüllt die neue Funktionalität auch die Bedürfnisse zur Erstellung von Redaktionsplänen außerhalb des Social Media Einsatzes.

Durch die Zeitersparnis lassen sich auch mehrere Social Media Kanäle ständig mit frischen, spannenden Inhalten füllen – ohne dass dafür jemand stundenlang das Netz händisch durchkämmen muss. Die frei gewordenen Kapazitäten lassen sich so sinnvoll in andere Prozesse investieren, zum Beispiel in das Tracking und Monitoring der Maßnahmen, die das vielseitige Hootsuite ebenfalls unterstützt oder in allgemeines Engagement in den Sozialen Medien.

Lernfähiges Tool, das immer besser wird

Die neue HootSuite-Funktion ist sogar angeblich lernfähig und kann bei fortlaufender Nutzung die Recherche-Ergebnisse immer präziser auf die geforderten Anforderungen zurückliefern. Die ebenfalls lernfähige, automatische Planungsfunktion liefert auf Wunsch noch Informationen zum optimalen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Browserweiterung Hootlet sorgt für noch mehr Zeitersparnis, denn hiermit kann der Anwender direkt aus dem Browser heraus Links teilen und sogar einen Zeitplan für automatisches Publizieren erstellen.

Persönliches Engagement ist weiterhin relevant

Das menschliche Engagement sollte trotz aller technischen Automatisierungsprozesse gerade im Social Media Bereich stets akzentuiert und nie vernachlässigt werden. Denn auch im Netz merken User noch immer, wann sie auf einen anderen Menschen treffen oder auf einen Computer. Die komplette Betreuung der einzelnen Kanäle kann also nach wie vor nicht völlig automatisiert werden; HootSuite hilft vor allem dabei, dass vormals zeitaufwendige Prozesse verkürzt und damit die Effektivität des Content Marketings gesteigert wird.

09:19

Überlappende Zielgruppen vermeiden

Die Anzeigenoptimierung steht stets im Fokus des Online-Marketings, denn nur mit optimierten Einblendungen stehen finanzieller Aufwand und Ertrag im richtigen Verhältnis zueinander und es kann sichergestellt werden, dass die geplanten Maßnahmen effektiv eingesetzt werden.

In diesem Bereich berichten Werbetreibende regelmäßig über zu hohe Anzeigenpreise auf Facebook, die nicht so recht zu den relativ geringen Anzeigenauslieferungen passen wollen. Schuld daran ist oftmals das «overlapping targeting»:

Unterschiedliche Anzeigengruppen oder ganze Kampagnen eines einzelnen Unternehmens stehen dabei aufgrund überlappender Zielgruppen miteinander im direkten Wettbewerb.

Was ist «Overlapping Targeting»?

Facebook bietet seinen Anzeigenservice bekanntlich im Rahmen eines Auktionssystems an; Anzeigen mit derselben Zielgruppe treten dabei direkt gegeneinander an – das treibt den Preis für die Einblendungen schnell in die Höhe. Wenn nun ein Unternehmen mehrere Anzeigen mit der identischen Zielgruppe hinterlegt, stehen die eigenen Inserate tatsächlich in direkter Konkurrenz zueinander. Wie auf einer echten Auktion mit mehreren Bietern handeln sich so die konkurrierenden Anzeigen preislich gegenseitig hoch.

Die meisten Überlappungen sind in der Praxis sehr offensichtlich und darum leicht zu erkennen. Beispielsweise gibt es Überschneidungen im Bereich der Interessen, aber auch in den Altersgruppen und Wohnorten. Nutzer, die Wassersport mögen, werden sich womöglich auch für Tauchen und Segeln interessieren – schon entsteht eine Überlappung. Nutzer aus Hamburg in einem 20 km Umkreis wohnen eventuell auch im Bergedorf zzgl. 20 km Radius. Genau diese Überlappungen gilt es, im Zuge des optimierten Targetings zu eliminieren, um nicht die eigenen Anzeigenpreise selbst in die Höhe zu treiben.

Wassersport und Tauchen

Einem Fan von Wassersportarten gefällt mit großer Wahrscheinlichkeit auch Tauchen

So vermeiden Sie überlappendes Targeting

Kampagnen zusammenlegen

Wenn zwei verschiedene Kampagnen eines Unternehmens um dieselbe Zielgruppe buhlen, aber unterschiedliche Produkte anpreisen, legt der Marketing-Experte am besten beide Kampagnen zusammen. Die zwei Produkte werden so einfach innerhalb einer Anzeigengruppe geschaltet, die sich an die gemeinsame Zielgruppe richtet. Schon ist die unmittelbare Konkurrenz zwischen den beiden Anzeigen aufgehoben.

Targeting trennscharf definieren

In einigen Fällen besteht auch die Möglichkeit das Zielgruppen-Targeting trennscharf zu formulieren, sodass keine Überlappungen existieren können. Ganz einfach wäre eine Unterscheidung beispielsweise durch die Definition des Geschlechts oder durch zwei unterschiedliche Altersgruppen.

Außerdem besteht eine trennscharfe Unterscheidung zwischen Fans und Nicht-Fans einer bestimmten Fanseite. Die exakte Unterscheidung zweier Zielgruppen ist allerdings nicht immer möglich, denn zum Beispiel kann ein begeisterter Grönemeyer-Fan zugleich auch ein Unterstützer der Metal Band Metallica sein.

Hard Rock und Grönemeyer

Ein Grönemeyer-Fan mag wahrscheinlich keinen Hard Rock

Custom Audiences nutzen

Im Werbeanzeigenmanager und im PowerEditor besteht die Möglichkeit mit der Nutzung von Custom Audiences bestimmte, spezifische Merkmale auszuschließen.

Wählen Sie zum Beispiel für die eine Anzeige eine bestimmte Custom Audience aus und für die andere Anzeige eine darauf basierende Lookalike Audience, so besteht ganz automatisch ein trennscharfer gegenseitiger Ausschluss. Lookalike Audiences, die jedoch dieselbe Costum Adience als Basis besitzen, müssen Sie aufgrund möglicher Überlappungen wiederum voneinander manuell abgrenzen.

Günstigere Anzeigenpreise sind planbar

Die genannten Maßnahmen führen in der Regel schnell zu günstigeren Anzeigenpreisen; die Anzeigenanalyse und -überarbeitung zahlt sich so bereits kurzfristig aus.

Als Empfehlung sollten zukünftige Kampagnen direkt auf dieser soliden Targeting-Basis geplant und damit das Problem der überlappenden Zielgruppen dauerhaft beseitigt werden.

09:11

E-Commerce & Kultur: So unterschiedlich ist unser Kaufverhalten

Das Internet scheint auf den ersten Blick wie eine große, globale Gemeinschaft zu funktionieren, doch ganz wie im realen Leben existieren auch in der Online-Welt vielfältige Unterschiede zwischen den Regionen und Nationen. Die Verschiedenartigkeit der Kulturen schlägt sich nicht nur in der privaten Kommunikation nieder, auch im E-Commerce gibt es einige Fallstricke zu beachten.

Arabischer Basar versus deutscher Wochenmarkt

Wer den norddeutschen Kleinstadt-Wochenmarkt gewohnt ist, der wird in Bayern sicher noch relativ gut zurechtkommen, obwohl dort auch schon einige andere Traditionen gelebt werden.

Auf einem arabischen Basar geht die Geschäftswelt hingegen völlig andere Wege: lautstarkes Verhandeln und beleidigtes Fluchen gehören dort zum ganz normalen Alltag. Eventuell fühlen Sie sich dort als Marktbesucher bedrängt – und vielleicht beleidigen Sie sogar unabsichtlich den einen oder anderen Händler durch ortsunübliches Verhalten.

Feilschen auf einem Basar

Auf einem Basar gelten ganz andere Verhaltensregeln

Die digitale Welt kennt ähnliche Unterschiede im Geschäftsgebaren: Wer mit seinem Unternehmen international Fuß fassen möchte, wird den verschiedenen kulturellen Gepflogenheiten ebenso Beachtung schenken müssen, wie der jeweils örtlichen Gesetzgebung und den Unterschieden im Finanzwesen. Online-Shopping ist eben nicht gleich Online-Shopping – vor allem dann nicht, wenn verschieden Nationalitäten ins Spiel kommen.

In diesen Bereichen ist eine Lokalisierung gefragt

Unterschiede in Währung und Zahlungsweisen

Preisangaben in der jeweiligen Landeswährung sollten selbstverständlich sein, der Euro vereinfacht in dieser Hinsicht den Zahlungsverkehr bereits zumindest innerhalb der europäischen Währungsunion. Ein in den Shop eingefügtes Plugin sorgt für eine schnelle Umrechnung per Knopfdruck, ohne dass der Kunde dafür eine andere Seite besuchen muss.

Auch die bevorzugten Zahlungsweisen der Kunden unterschiedlicher Nationen sind zu beachten; nicht überall ist beispielsweise Zahlung per Rechnung so beliebt wie in Deutschland. In vielen anderen Staaten bevorzugen die Menschen das Zahlen per Kreditkarte oder mit Paypal. Doch Paypal ist wiederum nicht überall verfügbar, zum Beispiel besteht in Pakistan keine Zugriffsmöglichkeit auf den Bezahldienst.

Unterschiede in Logistik und Steuerwesen

Auch das Transportwesen ist nicht überall gleich ausgebaut. Manchmal scheitert die Auslieferung der Waren an zu hohen Kosten oder nicht vorhandener Infrastruktur. Wer über Amazon verkauft, kann unter Umständen die Logistik des Weltkonzerns mit nutzen.

In diesem Fall sollten die Waren allerdings direkt im Amazon-Shop des jeweils angepeilten Staates erhältlich sein. Auch das Steuerrecht ist ein Kapitel für sich, denn die verschiedenen Steuersätze und regelmäßigen Anpassungen der Richtlinien in den unterschiedlichen Ländern bewirken schwankende Gewinnspannen für den Händler, stellen aber auch eine Herausforderung für die Buchhaltung dar.

Unterschiede in der Sprache

Sprachliche Barrieren lassen sich im E-Commerce schlecht per Google Translator überbrücken, ganz im Gegenteil sogar: Schlecht übersetzte Texte können die fremdsprachigen Kunden durchaus vergraulen und auch das Firmenimage kann dabei zu Schaden kommen. Zum seriösen, vertrauenserweckenden Auftritt gehören daher professionelle Übersetzungen.

Unterschiede beim Freizeitverhalten, in der Kultur und Religion

Auch die sonstigen Verhaltensweisen der einzelnen Völker unterscheiden sich teilweise stark voneinander: Ein in Österreich erfolgreicher Internetauftritt lässt sich deswegen nicht 1:1 auf ein orientalisches Land übertragen. Hierbei spielt sowohl die unterschiedliche Bedeutung der Farben eine Rolle als auch die verschiedenartige Verarbeitung von Kaufanreizen.

Das unterschiedlich geprägte Freizeitverhalten der Menschen bestimmt nicht nur zu welchen Zeiten sie einkaufen, sondern oftmals auch wonach diese im Internet suchen. Verschiedene Maßeinheiten, unterschiedliche Speisen und mehr oder weniger stark ausgeprägte religiöse Auffassungen sowie damit einhergehende Restriktionen, bestimmen ebenfalls das Such- und Einkaufsverhalten im Netz.

Diese Aspekte machen den internationalen Online-Handel für Unternehmer zu einer echten Herausforderung, die es erfolgreich zu meistern gilt. Es reicht daher nicht aus eine Internetpräsenz einfach zu übertragen; stattdessen werden auf die jeweilige Region optimierte und aufwendig lokalisierte Inhalte benötigt. Für diesen Zweck sollte ein Übersetzungsbüro angeheuert werden, da diese über die nötigen „Insider“ verfügen.

Dieser Beitrag würde uns zur Verfügung gestellt vom Übersetzungsbüro Translate Trade aus München. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Lokalisierung von Webseiten.

April 17 2015

15:23

June 12 2014

10:12
Skype wave effect on iOS
10:03
Skype wave effect

August 05 2013

14:23
Neater Beta

March 01 2013

19:16
Breezi

February 25 2013

21:11
Breezi accessibility

February 19 2013

17:14
Breezi

December 17 2012

20:39
breezi

October 25 2012

01:53
01:12

October 24 2012

20:16
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